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In dieser Rubrik findet sich alles, was nicht unbedingt direkt mit LED-Treibern zu tun hat. Es ist jedoch selten auszuschließen, dass es in irgend einem Zusammenhang nicht doch dafür geeignet ist!
Der kurze Weg geht hier entlang:
Baustelle!
Der Beitrag zum HV-Linear-Spannungsregler wird irgendwann an dieser Stelle in überarbeiteter Form neu erscheinen.
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MIN/MAX-Pumpensteuerung (9.8.2008)
Schon lange nix mehr gepumpt?
Voilà , hier ist ein Schaltungsvorschlag, mit dem man entweder seinen Fischteich immer zwischen zwei Wasserpegeln halten oder wenn’s sein muss, auch den Keller bei üppigem Regenfall frei pumpen kann.
Natürlich werde ich keine Gewähr dafür übernehmen, dass die Fische überleben bzw. der Keller immer trocken bleibt.
Nur zwei ICs und eine Handvoll Widerstände
Damit es richtig einfach wird, habe ich mal wieder den Timer-555 zum Einsatz gebracht (IC1), und zwar wegen minimalem Ruhestrom in CMOS-Ausführung. Dazu kommt ein weiterer 8-Pinner als Komplementär-MOSFET-Paar (IC2). Die Widerstandwerte sind sehr hochohmig und relativ unkritisch, denn sie müssen nur für definierte LOW/HIGH-Pegel sorgen.
Lediglich bei R1 und R2 muss man sicherstellen, dass bei benetzter Elektrode durch die zu überwachende Flüssigkeit (Wasser) soviel Strom fließt, dass an Pin /TR weniger als ca. 3V liegen und an Pin THR weniger als ca. 7V. Dann liegt man auf der sicheren Seite der Schaltschwellen. Mit R1=R2=100k fließen bei 12V Versorgungsspannung jeweils bestenfalls 120µA.
Statt der Pumpe kann auch ein Magnetventil verwendet werden.
Je nach Leiterbahn-/Kabelführung und Stromaufnahme der Pumpe bzw. des Magnetventils kann es nötig sein, dass man für zuverlässigen Betrieb parallel zu C1 noch einen dicken Elko (z.B. 1.000µF/25V) anschließen muss.
Wenig Ruhestrom
IC1 benötigt max. 500µA (typischerweise deutlich weniger) und dann kommt nur einmal Elektrodenstrom von max. 120µA durch einen der beiden Gate-Widerstände dazu - macht im Ruhezustand (also ohne laufende Pumpe) zusammen auf jeden Fall weniger als 740µA. Damit kann man auch bei Akku-Betrieb gut leben.
MAX und MIN
Nicht Max und Moritz, sondern MAX und MIN - zwischen diese beiden Pegeln spielt sich das Pumpen ab. Je nach Schalterstellung von S1 wird wahlweise bis zu einem MAX-Pegel Wasser zugepumpt (Stellung VOLL) oder bis zu einem MIN-Pegel Wasser weggepumpt (Stellung LEER).
Das Zupumpen bzw. Wegpumpen startet von Neuem, sobald der MIN- bzw. MAX-Pegel erreicht ist.
Hin und weg
Damit einem die Pumpe keinen Lausbubenstreich spielt, muss natürlich nicht nur Schalter S1 richtig stehen, sondern es müssen auch die Zu- bzw. Abwasserschläuche an der Pumpe richtig angeschlossen sein, denn normalerweise pumpt die Pumpe nur in eine Richtung.
Dauerpumpen
Im Testbetrieb möchte man vielleicht nicht immer warten, bis der Fischteich ausgetrocknet ist oder der Keller kniehoch unter Wasser steht (vor allem, wenn die MAX-Elektrode zu hoch montiert ist), sondern von Hand eingreifen.
Hierzu kann man bei Bedarf einen Taster TAST1 mit Mittenstellung zum Eingreifen in die Automatik vorsehen. Mangels einen solchen Spezialtasters kann man auch zwei Einzeltaster nehmen. Dann hat bei gleichzeitigem Drücken das Vollpumpen Vorrang.
Grundsätzlich muss hierzu S1 in der richtigen Stellung stehen, damit das Eingreifen per Taster klappt. Ansonsten hat das Tastendrücken keine Funktion.
MAX oder MIN
Wenn man nur eine Betriebart benötigt, kann man auf den Umschalter verzichten und statt dem MOSFET-Paar einen geeigneten Einzel-MOSFET nehmen (P-Kanal bei VOLL-Betrieb und N-Kanal bei LEER-Betrieb).
Mehr Power
Falls man mehr als ca. 3A Pumpenstrom benötigt, muss man zwei geeignete Einzel-MOSFETs nehmen.
Am Netz
Falls man eine 230V~-Pumpe am 230V-Netz betreiben möchte, ersetzt man im Schaltbild die 12VDC-Pumpe durch einen geeigneten Opto-Triac nebst Vorwiderstand, womit man die Pumpe galvanisch von der Steuerung getrennt ansteuert. OK?
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